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Rückblick auf unsere dritte Netzwerkveranstaltung: KI im Requirements Engineering

Konferenzraum gefüllt mit rund 30 Menschen. Vorne steht ein Mann und präsentiert Folien, die an die Wand geworfen werden
Philippe Lepelmann eröffnete unsere Netzwerkveranstaltung mit einer Keynote zum Thema „Vom Prompt zum Prototyp: KI im Arbeitsalltag“. Foto: © Anforderungsfabrik

KI im Requirements Engineering

Am 13. Mai 2026 kamen wir im Rahmen unserer dritten Netzwerkveranstaltung zusammen, um uns einem Thema zu widmen, das das Requirements Engineering bereits heute spürbar verändert und unsere Arbeitsweise auch in den kommenden Jahren nachhaltig prägen wird: „KI im Requirements Engineering: wie KI unsere Arbeitsweise heute und in Zukunft prägt“.

Schon der Auftakt machte deutlich, wie greifbar das Thema längst geworden ist: Mit der Keynote „Vom Prompt zum Prototyp: KI im Arbeitsalltag“ zeigte Philippe Lepelmann (Anforderungsfabrik), wie praxisnah und gleichzeitig überraschend leicht der Einstieg in das sogenannte Vibe Coding sein kann.

Damit war der perfekte Startpunkt für einen Tag gesetzt, der eindrucksvoll gezeigt hat, wie konkret KI bereits heute den Arbeitsalltag im Requirements Engineering verändert.

Das erste Mal branchenübergreifend

Zum ersten Mal haben wir unser Netzwerkformat bewusst branchenübergreifend geöffnet. Und dieser Schritt war kein Zufall. Der Wunsch nach einem breiteren Austausch kam direkt aus unserer Community.

Immer wieder wurde in den vergangenen Veranstaltungen deutlich, wie groß das Interesse daran ist, über den eigenen Unternehmens- und Branchenkontext hinauszublicken, Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen.

Diese Offenheit hat den Tag besonders wertvoll gemacht. Denn trotz unterschiedlicher Unternehmensrealitäten wurde schnell deutlich, dass die zentralen Fragestellungen rund um den sinnvollen Einsatz von KI im Requirements Engineering sich branchenübergreifend erstaunlich stark ähneln.

Gerade dieser Perspektivwechsel hat gezeigt, wie wichtig der Community-Gedanke für unser Netzwerk ist und wie viel Potenzial darin liegt, Herausforderungen gemeinsam zu diskutieren und Lösungen miteinander weiterzudenken.

Impulsvorträge mit Praxisbezug

Die Impulsvorträge am Vormittag machten genau diese Vielfalt sichtbar:

Florian Stolzmann (AXA) zeigte in seinem Vortrag „Modellieren mit KI“, wie KI modellbasierte Arbeitsweisen sinnvoll unterstützen kann und welche Potenziale sich daraus für die Praxis ergeben.

Nicholas Flesch (Autobahn GmbH) gab mit „Einführung von KI bei der Autobahn GmbH – Strategie, Governance und Innovation (und RE)“ spannende Einblicke in die strategischen und organisatorischen Rahmenbedingungen einer erfolgreichen KI-Einführung.

Stan Bühne (IREB) warf mit „KI verändert RE – und macht es wichtiger denn je“ einen klaren Blick auf die Weiterentwicklung des Berufsbildes und machte deutlich, warum Requirements Engineering im KI-Kontext weiter an Bedeutung gewinnt.

Einen besonders praxisnahen Anwendungsfall präsentierten André Weppler und Stefan Puls (Telefónica & Seprotec) mit ihrem Vortrag zur „Effizienten Content Translation mit LLMs bei Telefónica“ und zeigten eindrucksvoll, wie KI bereits heute produktiv Mehrwert schafft.

mit rund 30 Menschen. Vorne steht ein Mann und präsentiert Folien, die an die Wand geworfen werden

Bar Camp: diskutieren, reflektieren, voneinander lernen

Am Nachmittag wurde es interaktiv. In vier Bar-Camp-Sessions standen Austausch, Diskussion und gemeinsames Weiterdenken im Mittelpunkt.

Diskutiert wurde über das zukünftige Skillset von Requirements Engineers im KI-Kontext, über KI-gestützte Voice-to-Action-Services als neue Herausforderung für das Requirements Engineering, über die Grenzen und Voraussetzungen sinnvoller KI-Nutzung sowie über den Einsatz von KI zur Vorbereitung von Stakeholder-Interviews.

Besonders passend zum Veranstaltungsthema: Auch bei der Zusammenführung und Strukturierung der Ergebnisse aus den Gruppen kam KI zum Einsatz. Ein schönes Beispiel dafür, wie sich die diskutierten Ansätze direkt praktisch anwenden lassen.

Gerade in diesen offenen Sessions wurde der Mehrwert des branchenübergreifenden Formats besonders deutlich. Unterschiedliche Perspektiven trafen auf ähnliche Herausforderungen und genau daraus entstanden neue Denkanstöße, konkrete Learnings und wertvolle Impulse für die eigene Praxis.

Rund 8 Personen in einem Konferenzraum stehen um ein Flipchart und diskutieren miteinander
Rund 30 Personen in einem Konferenzraum blicken nach vorne: Vorne werden auf einer Metwawand Post-its mit Feedback gesammelt und moderiert

Danke für einen inspirierenden Tag

Ein herzliches Dankeschön gilt der AXA für die erneute Gastfreundschaft und insbesondere Dr. Barino Barsoum für den großartigen Rahmen, in dem dieser intensive Austausch möglich wurde.

Ebenso danken wir allen Speaker:innen und Teilnehmenden, die mit ihren Impulsen, Fragen und Perspektiven diesen Tag so lebendig und erkenntnisreich gemacht haben.

Unser Fazit: Der branchenübergreifende Dialog ist ein echter Mehrwert. Gerade bei Themen wie KI profitieren wir davon, Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Perspektiven für das Requirements Engineering zu entwickeln.

Ausblick auf November 2026

Und wie immer gilt: Nach der Netzwerkveranstaltung ist vor der Netzwerkveranstaltung.

Wir arbeiten bereits am Format für November 2026. Thematisch wird uns KI im Requirements Engineering weiter begleiten. Das genaue Datum sowie alle Informationen zur Anmeldung finden Sie bald auf unserer Landingpage.

Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Austausch mit Ihnen.

Bleiben Sie auf dem Laufenden und erfahren Sie hier mehr zur Netzwerkveranstaltung 2026.

15. – 17. Juni 2026
Garantietermin
22. – 24. Juni 2026
Garantietermin
29. Juni 2026

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