Förderlich für eine gute Kommunikation ist dabei zum einen Domänenwissen und zum anderen domänenspezifische Standards. Von Vorteil ist es auch, wenn die Beteiligten schon eine vorherige erfolgreiche Zusammenarbeit vorweisen können. Existenz von Referenzsystemen, die allen Beteiligten bekannt sind unterstützen die Kommunikation. Eine gemeinsame Kultur und gemeinsame Werte sollten angestrebt werden. Wichtig ist es aber ein informiertes (nicht blindes!) gegenseitiges Vertrauen zu haben.

Hindernisse für eine gute Kommunikation sind eine geografische Entfernung (z.B. Outsourcing) der Beteiligten. Wenn die Lieferanten-Kunden-Beziehung von gegenseitigem Misstrauen geleitet ist, hindert es auch eine gute Kommunikation. Regulatorische Zwänge, große und vielfältige Teams, genauso wie eine hohe Fluktuation bei den Beteiligten hindern zusätzlich eine gute Kommunikation.

Empfehlung

Der Anforderungvermittler muss als zentraler Ansprechpartner fungieren und ansprechbar sein. Die stetige Wissensweitergabe und Klärung von offenen Fragen stehen dabei im Fokus. Von Anfang an sollte ein Glossar erstellt und gepflegt werden. Der Umgang mit impliziertem Wissen muss definiert werden. Fokussierung und Vereinfachung von komplexen Sachverhalten müssen beachtet werden und Konflikte erkannt und mit geeigneten Mitteln gelöst werden.

Werkzeuge

Ein Dokumentenreview hilft beim Erkennen von Konflikten. Meetings mit Einzelpersonen oder Gruppen sollten regelmäßig durchgeführt werden. Das Glossar soll zentral zugänglich sein.

Ergebnis

Ziel dieser Aktivitätsgruppe ist es, zufriedene Mitarbeiter/Stakeholder zu haben, die ausreichend informiert und involviert wurden. Ein Glossar ist vorhanden und gepflegt. Protokolle sind zentral abgelegt und an die Beteiligten verteilt.

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