Requirements Engineering ist eine Disziplin, die systematisch und diszipliniert durchzuführen ist. Geeignete RE-Prozesse und -Praktiken müssen stets angewendet werden. Selbst bei ad hoc Entwicklungen, verbessert RE die Qualität des resultierenden Systems. Agilität und Flexibilität sind keine gültigen Entschuldigungen für unsystematisches RE! Es gibt keine universelle Sammlung von RE-Praktiken, die in jeder gegebenen Situation funktionieren. Für jedes Vorhaben müssen Prozesse, Praktiken und Arbeitsprodukte gewählt werden. Prozesse und Praktiken müssen an das jeweilige Problem, den Kontext und die Arbeitsumgebung angepasst werden.

Empfehlung

Die Durchführung einer Prozessanalyse (welche Prozesse brauchen wir und wie sehen diese aus?) bringt gute Erkenntnisse über den aktuellen Stand. Die Dokumentation und zentrale Ablage der Ergebnisdokumente sollte dabei nicht vergessen werden. Der Fokus sollte auch die Abstimmung mit allen Beteiligten und dem jeweiligen Projektumfeld sein. Des Weiteren ist die Überwachung der jeweiligen Aktivitäten, dies umfasst bei einem iterativen Prozessdurchlauf die Einhaltung der definierten Prozessschritte, essentiell.

Werkzeuge

Sinnvoll sind hier zum einen Monitoringtools und zum anderen Dashboards, die einen guten Überblick ermöglichen.

Ergebnis

Ziel sind dokumentierte Prozesse und die Wahrung der Prozesskonformität zur Einhaltung einer kontinuierlichen guten Anforderungsqualität.

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